Sommer-Party

Segnungsgottesdienst am 19.08.2018 |  

Unter dem Motto: SOMMER-PARTY nutzten wir den Tag als Anlass, einen Gottesdienst in familiäre Atmosphäre bei Lobgesang, Spiel und Spaß zur Ehre Gottes unter freiem Himmel zu feiern. Wieder einmal wurden wir mit herrlichem Sonnenschein beschenkt.

Von 10:30 Uhr bis zum Nachmittag trafen nach und nach Gäste aus der näheren Umgebung und Mitarbeiter unseres Vereins zum Familienfest ein. Da wir wieder auf dem Pfarrhof der Familie Seidler feierten, waren bereits viele tatkräftige Helfer der „Seidler-Familie“ bei den Vorbereitungen beschäftigt. Insgesamt waren wir an diesem Tag eine überschaubare Zahl von ca. 60 Menschen, die fröhlich beieinander waren.

Unter den Angehörigen der Familie Seidler waren zwei Töchter mit ihren Kinder aus den USA zu Gast. Auch aus England war die Tochter einer unserer Mittarbeiterinnen unter uns sowie afghanische und iranische Flüchtlinge, die regelmäßig unsere Gottesdienste besuchen.

Wie auch beim vorhergehenden Familientag an Pfingsten gab es vielerlei Beschäftigungsmöglichkeiten für die Kleinen und Großen. Als Angebote gab es Kinderschminken, Trampolinspringen und Tischtennis. Wer sich zwischenzeitlich erfrischen wollte, konnte im Dorfsee oder nahegelegen See von Pomellen baden.

In der letzten Ferienwoche hatten die Kinder zusammen mit dem Mitarbeiterteam während der Kinderkirche auch ein kleines Programm einstudiert. Das wurde uns nachmittags vorgeführt.

 

Mehr als erwartet war auch für das leibliche Wohl reichlich gesorgt. Ein großes Dankeschön an unseren himmlischen Schöpfer und Versorger! Ebenso auch herzlichen Dank an alle, die für das Nachmittagskaffeetrinken fleißig Kuchen gebacken haben!

Während des Gottesdienstes hörten wir von Missionsleiter Frank Seidler dem Wetter entsprechend eine  Predigt  zum Thema Sommer.
Zum Ende des Gottesdienstes segnete die Gemeinde alle Schüler und diejenigen, die mit einer Ausbildung oder Praktikum in einen neuen Lebensabschnitt starteten. Unter ihnen ist ein junger Afghane, der uns berichtete, dass er in Krefeld einen Praktikumsplatz in einem Pflegedienst erhalten hat. Bei erfolgreicher Absolvierung kann er danach dort mit seiner Ausbildung beginnen.

Als Gemeinde sehen wir uns in der Verantwortung, helfend in der Fürbitte und als Ratgeber unseren Geschwistern zur Seite zu stehen. Damit sie den neuen Herausforderungen gewachsen sind und gerade in schwierigen Zeiten Durchhalte-
vermögen aufweisen, wollen wir uns am Wort Gottes orientieren. Gemäß dem Losungstext diesen Tages: 2. Korinther 1, Vers 24: „Nicht dass wir Herren sein wollten über euren Glauben, sondern wir sind Gehilfen eurer Freude; denn ihr steht fest im Glauben.“ – gibt die Gemeinde Unterstützung, in dem sie zur Freude verhilft, wenn man selber gerade keine Freude hat.

Im Buch des Propheten Jesaja 61, Vers 1 erfahren wir, zu welchem Zweck Jesus Christus von Gott in die Welt gesandt wurde: „Der Geist des HERRN, des Herrschers, ist auf mir, weil der HERR mich gesalbt hat, den Armen frohe Botschaft zu verkünden; er hat mich gesandt, zu verbinden, die zerbrochenen Herzens sind, den Gefangenen Befreiung zu verkünden und Öffnung des Kerkers den Gebundenen, … “

So sind auch wir als Schüler Gottes am Ort unserer jeweiligen Schul-/Ausbildung ausgesandt, um als dienstbereite Helfer die freimachende Botschaft von Jesus Christus weiter zusagen. Unsere Berufung entspricht der Berufung Jesu’s, zu der wir durch die Gemeinschaft der Gläubigen und im gemeinsamen Lesen des Wortes Gottes ausgerüstet werden. Darum kommen wir nicht nur jeden Sonntag, sondern auch zu regelmäßigen Familienfesten zusammen, um Gott die Ehre zu erweisen und miteinander ermutigende und auferbauende Worte auszutauschen.

Wir müssen wissen, unsere „himmlischen Berufung“ kann nicht mit irdischen Mitteln ausgeübt werden. Deshalb haben wir als Nachfolger Jesus den Heiligen Geist empfangen. Weil wir uns übermenschlichen Herausforderungen zu stellen haben, muss die Quelle unserer Kraft übernatürlich sein!

Wichtigste Weichenstellung, um die richtige Richtung des eigenen Lebensweges einzuschlagen, ist immer das Wort Gottes. Hierzu wurden abschließend die Verse 99 und 105 aus dem Psalm 119 genannt: „Ich bin verständiger geworden als alle meine Lehrer, denn über deine Zeugnisse sinne ich nach.“ und „Dein Wort ist meines Fußes Leuchte und ein Licht auf meinem Weg.“