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Kinder in Israel lernen Jeschua kennen |

Ein Brief von Maxim K. – August 2018

 

>> Schalom aus Jerusalem!

Dieser Freitag war der letzte Tag unseres einwöchigen Camps. Für uns begann es viel früher, weil wir das Programm ausgearbeitet haben. Im Brainstorming neuer Ideen, in vielen Diskussionen und Bewertungen hatten wir jeden Tag organisiert: Bibellektionen, Spiele, Sport und Workshops. Es war sicher für keinen von uns einfach.

In unserem Land liegen viele Dinge anders, aber mit Gottes Hilfe und Weisung, ist alles möglich. Unser Team hat keine Angestellten. Jeder von uns Helfern ist ein Freiwilliger. Unsere Leute nehmen sich von der Arbeit frei, versuchen, von der Armee freigestellt zu werden und investieren ihre Urlaubs- und Freizeit. Viele waren früher selbst auf Isracamps. Auf diese Jugendlichen sind wir besonders stolz. Wir sind alle unterschiedlich, aber uns eint das Eine: die Liebe und der Glaube an Gott. Liebe zu Gott, Liebe zu Menschen, Liebe zu Kindern. Auch Kinder sind anders: Jedes ist besonders, wunderbar und sehr begabt.

Der Sommer in Israel ist keine angenehme Urlaubszeit. Es ist extrem heiß. Die Hitze brennt einen physisch und geistlich aus. Unsere Seelsorger hören trotzdem nicht einen einzigen Moment auf. Sie sind immer mit den Kinder unterwegs. Sie unterstützen sie, helfen ihnen, freuen sich mit ihnen und haben gemeinsam Spaß. Wenn dann alle Kinder schlafen, trifft sich das Team zum Gebet und um den Tag zu besprechen. Wir analysieren und teilen unsere Besorgnisse. Und während die Kinder noch schlafen, treffen wir uns am nächsten Morgen zum Gebet und um die Details des Tages anzupassen. Und das ist kein Kinderspiel.

Die Kinder kamen aus allen Teilen Israels zum Camp. Sogar aus den abgelegenen Gebieten brachten ihre Eltern sie zu den Treffpunkten. Es gab viele neue Kinder aus nicht-gläubigen Familien und etwas Faszinierendes ist passiert: wir haben gesehen, wie sie sich veränderten. Das Thema des Camps war ein Virus, das alle Welt infiziert: Sünde. Wir mussten ein Gegenmittel finden, um die ganze Welt und uns zu retten. Einen Tag nach dem anderen entdeckten wir, wie wir das Virus bekämpfen könnten. Zuletzt lernten wir, dass das Gegenmittel Jesus ist; dass wir gerettet sind, wenn wir ihn annehmen. Und wenn wir ihn anderen mitteilen, können auch sie geretttet werden. Eines nachts kam eine Seelsorgerin laut schluchzend zu mir. Ich konnte kein einziges Wort verstehen. Nach einigen Minuten beruhigte sie sich. Und dann begann ich langsam den Sinn ihrer Worte auszumachen. Ich fand heraus, dass in ihrem Team ein Junge einer nicht-gläubigen Familie war. Als Ich die Errettung durch Buße lehrte, begann der Junge zu weinen. Er war besorgt um seine Eltern, denn wenn er Yeshua akzeptieren würde und weiterlebte, was würde aus seinen Eltern werden? Wer würde ihnen die Wahrheit sagen? Er hatte tausend Fragen an die Seelsorgerin. Sie versuchte, es ihm auf einfache Weise zu erklären. Danach weinte sie völlig aufgelöst und fragte sich, ob sie es ihm richtig erklärt hatte. Was, wenn sie etwas nicht nach dem Willen des Vaters, sondern nach ihrer eigenen Beurteilung erklärt hatte? Während ich ihr zuhörte, war ich nahe daran, selbst zu weinen, weil ich sah, wie Gott in diesen Kindern arbeitete und sie unseren Händen anvertraute.

Am letzten Tag wurden viele Tränen vergossen, weil die Kinder nicht gehen wollten. Das sagte mir viel. Zuallererst bedeutet es, dass wir etwas Wichtiges zustande gebracht haben – wir haben es geschafft, Beziehungen und Vertrauen aufzubauen. Über eine kurze Zeitspanne wurden wir Freunde und schufen eine Atmosphäre der Freundschaft und Liebe. Wir sind uns sicher, dass die Kinder sich schon auf das näcshte Camp freuen. Wir kommen müde nach Hause, aber zufrieden und voller Freude. Der Tag ist noch nicht vorbei und schon kommen zahlreiche Anfragen über das nächste Camp. Neue Ideen, Themen und Sorgen hängen in der Luft. Wir erhalten wunderbar dankbare Rückmeldungen von den Kindern und ihren Eltern und erste Bitten, sie für das nächste Camp anzumelden.

Mit der Hilfe unseres Schöpfers werden wir unser Bestes geben, damit es stattfindet. Danke, Herr! Wir wollen Dir danken und allen, die uns geholfen haben und unseren Dienst weiterhin unterstützen.
Bitte, vereint Euch mit uns im Gebet für unser nächstes Camp, vom 21. – 25. September 2018.

Herzliche Segensgrüße,
von den Geschwistern aus Israel

Beit Sar Shalom, Israel  <<

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