Reise, Ehrung in der Ukraine

Reise in die Ukraine Teil 1

Olga Tape, die Präsidentin der Stiftung REAVITA e.V., lud uns im Dezember 2017 in die Ukraine ein. Einer der Gründe dieser Einladung war, dass sich die Schulen und Krankenhäuser persönlich bei uns für die Vermittlung von Hilfsgütern zu bedanken. Hier nun der erste Bericht unserer Reise.

Die Abreise in Richtung Kherson in der Ukraine gestaltete sich recht schwierig. Der große, mit Hilfsgütern voll beladene Bus meinte, nicht mehr so ganz zu wollen (altes Semester). Also mussten vorab bereits Not-OP’s durchgeführt werden, die sich jedoch als ungenügend erwiesen. Deshalb blieb das große Gefährt in einer Werkstatt in Polen stehen und wir fuhren zu viert mit dem Auto von Olgas gutem Freund Norman weiter in Richtung Ukraine.

An der ukrainischen Grenze, waren wir froh, Olga dabei zu haben, da Sie ja der Landessprache mächtig war. Ohne Ihre Übersetzungen, hätten wir (wie später auf der Heimreise) ziemlich „alt“ ausgesehen.

Dieses Auto stellte sich als großer Segen heraus, denn wir konnten es sogar als Schlafunterkunft für 2 Nächte nutzen, bevor wir endlich nachmittags am 03.12. in Kherson ankamen. Dann ging alles ganz schnell…..

Wir zogen uns alle – nach „Katzenwäsche“ in der Wohnung von Olga und ihrer Mitbewohnerin um und fuhren zu einer Benefizveranstaltung. Diese war bereits im Gange. Kaum saßen wir, wurden wir alle auf die Bühne des Theater-saales gebeten. Uns wurde dort als Vertreter der Europäischen Missions-gemeinschaft für unseren Dienst für die Ukraine gedankt. In diesem Rahmen durften wir erzählen, von wo wir kommen, dass wir an Jesus und seine Liebe glauben und uns darüber freuen, in der Ukraine dienen zu dürfen.

Die verschiedenen Aufführungen unserer Gastgeber waren sehr professionell umgesetzt, sehr unterhaltsam und auch tief bewegend. Uns wurde für die Hilfsgüter gedankt, die wir, durch die enge Zusammenarbeit mit der ukrainischen Stiftung REAVITA e.V, in die Ukraine vermitteln konnten.

Links:
Schulmöbel für die Ukraine
,
Endlich verteilt,
Hilfsgütersammlung in Hannover

Anschließend wurden wir noch von Olgas Freundin fürstlich bewirtet und müde in unsere Unterkunft, eine Art „Pension für Gäste der Stadt Kherson“ gebracht. Hierfür waren wir sehr, sehr dankbar, denn so komfortabel das Auto auch war: ein richtiges Bett ist nach so einer langen Reise Gold wert!


print