Beit Sar Shalom-Gebetsbitte-Or Jeschua, Festival, Kinder, Freundesbrief

Schalom, liebe Freunde!

Bitte betrachten Sie die E-Mail nicht als lästig (falls es so ist, müssen Sie
sie nicht lesen). Wir wollen Sie damit nicht überfordern. Wir wurden durch die
untenstehenden Nachrichten aus der Ukraine so sehr ermutigt, dass wir sie auch
Ihnen nicht vorenthalten wollten. Boris Goldin, der den Bericht zusammengefasst
hat, schreibt zum Schluss: „Bitte verzeiht mir meine ‘trockene Sprache’. Es
sind so viele Fakten, dass kein Platz dafür bleibt, Gefühle zu beschreiben,
doch ich denke: ES IST GROSSARTIG!“

Hier einige Auszüge aus dem Bericht über unsere Arbeit in der Ukraine in den
zurückliegenden sechs Monaten.

1. Wir pflegen nach wie vor ein Netzwerk von 18 messianischen Gemeinden in der
Ukraine und waren in der Lage, in den letzten zwei Monaten drei weitere
hinzuzufügen: zwei in Kharkov (ergänzend zu dreien, die wir zuvor kannten) und
eine in Lvov. Ihre Leiter haben bereits begonnen, an einigen unserer Programme
teilzunehmen.

2. Wir finanzierten eine viertägige Lehrkonferenz, die wir in Kharkov
durchführten. Die Themen waren: “Messianische Liturgie” und “Wie man gesunde
Familienbeziehungen schafft”. 22 Leiter waren persönlich anwesend. Es gibt eine
große Nachfrage danach, solche Konferenzen fortzusetzen, sogar auf noch
anspruchsvollerem Niveau. (Wir planen immer noch, sie zwei Mal im Jahr
anzubieten.)

3. Wir haben zwei viertägige Mini-STEP-Programme in Lvov und Kharkov organisiert
und durchgeführt. Insgesamt 93 Personen nahmen daran teil, die meisten von ihnen
waren nicht-jüdische Christen, aber wir haben auch eine bedeutende Anzahl
messianischer Gläubiger. Während der Evangelisationseinsätze in den beiden
Städten konnten wir – trotz einiger Hindernisse und Ablehnungen – 300 Kontakte
knüpfen, davon 86 jüdische. Nun bieten örtliche Gemeinden Nachfolgeprogramme
für sie an. Wir planen ein weiteres Mini-STEP-Programm für November in Kiev,
mit einem großen evangelistischen Konzert.

4. Wir haben 48 Festveranstaltungen finanziell unterstützt (Purim, Pessach und
Schawuot), mit insgesamt mehr als 800 Teilnehmern, davon 40% Juden, die zum
ersten Mal zu Festen messianischer Gemeinden kamen. Als Ergebnis haben 53 Juden
begonnen, die sogenannten „Warmen Häuser“ in Kherson, Sevastopol, Zheltie
Wodi und Belaya Tsercov zu besuchen. Das sind besondere Räumlichkeiten, wo wir
Treffen mit jüdischen Menschen organisieren, die noch nicht so weit sind, in
eine messianische Gemeinde zu gehen. Für diese Veranstaltungen stellten wir
ebenfalls finanzielle Mittel zur Verfügung.

5. Wir haben 7 evangelistische Konzerte in Kharkov, Sevastopol, Kherson, Donetsk
und Belaya Tsercov finanziert.

6. Wir haben ganz oder teilweise finanziert:

– Teenager Projekte (Café, Kino-Treff, Sport-Treff etc.), mehr als 140 Personen
waren involviert.
– Hebräisch-Kurse für 45 Personen
– Frauen-Kurse für 31 Personen
– Dienste in Pflegeheimen für 27 Personen
– Gefängnisdienst für 87 Personen, davon 21 Juden
– humanitäre Hilfe (Lebensmittel und Medikamente) für 59 Juden
– Rehabilitation für Drogenabhängige – 23 Personen
– Besuchsdienste in 67 jüdischen Familien – wir hinterließen kleine Geschenke
und messianische Literatur.
– Kauf und Verteilung von 75 Packungen Matzen

7. Wir haben die Miete für zwei messianische Gemeinden in Chernigov und Zheltie
Wodi übernommen.

8. Wir haben das Gebäude auf dem Gelände der Messianischen Gemeinde in
Sevastopol finanziell mit unterstützt.

9. Wir haben zwei Ausflüge für 80 Juden organisiert.

Als Ergebnis haben nun – neben allen anderen positiven Auswirkungen dieser
Programme – 37 Juden begonnen, zu messianischen Versammlungen zu kommen, was wir
unterstützen. Mit unserer Hilfe konnte eine neue Gemeinschaft in Poltava
entstehen (mit dem Potential, eine Versammlung zu werden), und insgesamt 28 Juden
erkannten in diesen sechs Monaten Jeschua als ihren Herrn und Messias.

Ich kann dazu nur eines sagen – Preis dem HERRN!!!

Mit herzlichem Schalom,

Wladimir Pikman
Leiter von Beit Sar Shalom

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