Mission

Wir wollen Euch einmal einige Eindrücke weitergeben, wie angespannt unsere Arbeitswochen sind:

Ende letzter Woche nahm ein kleines Team an der festlichen Eröffnung eines Schutzhauses als Zuflucht für muslimische Frauen beim Verein Perlenschatz in Süddeutschland teil.
Wir übermittelten den Verantwortlichen unsere Segenswünsche verbunden mit der Hoffnung auf eine künftige gute Zusammenarbeit und dem Angebot, unsere langjährigen Erfahrungen auf diesem Gebiet mit ihnen zu teilen.

Ganz unvorhergesehen organisierten wir außerdem in einer Woche drei Hilfssendungen.
Erstmals unterstützten wir die Rumänienhilfe Potsdam e.V. mit Hilfsgütern für einen aktuellen Transport ins ehemalige Siebenbürgener Gebiet. Diese Spenden wurden inzwischen unter den für uns unvorstellbar armen Familien in den Karpatendörfern verteilt und dankbar angenommen. Die Kinder waren sehr glücklich über Spielzeug und Süßigkeiten.

Außerdem unterstützen wir die Afrikahilfe Togo (DHT) mit generalüberholen Nähmaschinen und Bügeleisen für eine Mädchenberufsschule. Im Gegenzug haben wir medizinische Hilfsgüter zur Weitergabe in Krisengebieten bekommen.
Zusätzlich nahmen wir von unserem Partner in Aachen eine große Zahl gebrauchter Nähmaschinen entgegen, die in unserer Werkstatt in Eggesin aufgearbeitet werden, damit sie an anderen Ecken unseres Erdballs helfen, dass Bedürftige ein Weg aus Nöten und Elend gewiesen wird.

Am 30. Oktober 2018 erhielten wir Besuch von unserem Partner der IGFM, Khalil Al Rasho.


 


Auch diesmal konnten wir ihm 70 Kartons Hilfsgüter zur Weiterleitung in den Nordirak mitgeben, um rechtzeitig vor dem Weihnachtsfest verteilt zu werden. Darunter waren: Kleidung und Spielzeug, Nähmaschinen und Stoffe, Nahrungsmittel und Haushaltgeräte, Medizintechnik, Rollstühle und Windeln, Kosmetik, Waschmittel und Bürotechnik. Vieles wird für spezielle Projekte in den nordirakischen Flüchtlingslagern benötigt, wo sich immer noch viele tausend Christen und Jesiden aufhalten müssen, weil es ihnen nach den Gräueltaten muslimischer Gruppen bis heute nicht möglich ist, in ihre früheren Dörfer und Städte zurückzukehren.

Khalil berichtete uns, dass bei seinem letzten Transport im September in einem der Lager ein Büro eingerichtet werden konnte. Dadurch starteten schon Alphabetisierungskurse, besonders für junge Frauen. Daneben konnte eine Musikgruppe aufgebaut werden. Von uns erhielt er dafür gute Lautsprecher und ein Effektgerät.

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