Wandbild der Lindenschule

Im Rahmen unserer Zusammenarbeit mit der Ukrainehilfe Lobetal e.V. unterstützen wir seit mehreren Monaten ein Projekt, Kriegswaisen in der Ostukraine mit Schulsachen auszustatten. Hilfe für die Ukraine gesucht.

Wir berichteten auf unserer Webseite bereits von der großzügigen Spende von Faber Castell oder haben in unserem Beitrag zur Kooperation der Hilfswerke unsere Freundschaft mit der Ukrainehilfe bekundet.

Ein wichtiger Teil unserer Arbeit bestand darin, Spender zu finden und das Projekt zu präsentieren. Deswegen haben wir Kontakt zu über 500 Prominenten, Firmen, Vereinen und Schulen aufgenommen.

Wir haben allein in Mecklenburg-Vorpommern jede Schule zu kontaktieren versucht und von den über 200 Anfragen nur eine Antwort bekommen.

Die Linden Schule in Groß-Wokern meldete sich dank des Engagements einer jungen Lehrerin bei uns, organisierte eine Spendensammlung und fragte an, ob wir bereit wären, den Kindern ein wenig darüber zu erzählen, wo ihre Spenden hingehen.

 

Klar können wir das! Zwei unserer Mitarbeiter sind in das beschauliche Dorf in der Nähe Rostocks gefahren und haben das Abholen der Spenden mit einem Kurzvortrag über die Ukraine verbunden.

50 Kinder, die noch nie von der Ukraine gehört haben, stellten nach dem Vortrag die unschuldigsten und zugleich traurigsten Fragen an uns. „Warum machen die Leute denn da Krieg?“ „Wenn ich Bundeskanzlerin wäre, würde ich einfach keine Waffen verkaufen.“ „Warum müssen die Soldaten denn Krieg machen, wenn sie gar nicht wollen?“

Es ist tottraurig, dass man manchmal mehr Empathie in einer Grundschule als bei Friedensverhandlungen findet. Deswegen waren wir auch überrascht, dass mehr als die Hälfte aller Schüler gespendet haben.

Wir möchten uns nicht nur im Namen der Ukrainehilfe, sondern auch in dem der Waisenkinder bei der …Schule in Groß-Wokern bedanken!

Leider konnte der Bedarf in der Ukraine bei weitem noch nicht gedeckt werden. Deswegen ist uns weiterhin jede Unterstützung willkommen.

Wir wünschen Ihnen eine schöne Weihnachtszeit und trotz aller schlimmen Nachrichten Zuversicht und Gottvertrauen auch im neuen Jahr!

Bericht: Bill Liebler