Frank Seidler spricht über das Thema: Biblisches Prophetentum

Biblisches Prophetentum
A Die Person
1 Henoch – Der Entrückte
1.1 Das Leben Gottesim Hier und Jetzt.
1.2 Den Unsichtbaren als den sichtbaren sehen.
2 Abraham – Der Bezeugte
2.1 Zu wissen,wasGottsagt und ausgestoßen zu sein.
2.2 Gottbezeugt ihn als einen, der zu Ihm gehört.
3 Mose – Der Mann Gottes/ Mann des Wortes
5. Mose 33,1 Und das istder Segen, mitdem Mose,der Mann Gottes, die
Söhne Israel vor seinem Tod segnete.
Josua 14,6 Da traten die Söhne Juda vorJosua in Gilgal,und Kaleb, der
Sohn des Jefunne, der Kenasiter,sagtezu ihm:Du kennst das Wort, das der
HERR zu Mose,dem Mann Gottes,meinet-und deinetwegen in KadeschBarnea geredethat.
3.1 Ein Mensch der in seiner Berufung lebt.
3.2 Jeder Errettete soll ein Mann Gottes sein.
3.3 Es gibt kein prophetisches Reden außerhalb des Wortes Gottes.
3.4 Um das Prophetische beurteilen zu können,ist das Kennen der Bibel
nötig.
4 Ein Engel – Der Furchtbare
4.1 Ein Ehrfurcht verbreitender Mann Gottes. Gott verbreitet Ehrfurcht durch
ihn.
5 Der Unbekannte – Direkt /Privat
5.1 WennGottsich die Mühe macht einen persönlichen, privaten,
unbekannten Propheten zu senden,ist Gefahr in Verzug.
6 Samuel 1. Samuel 9,6 – Der Angesehene
Der aber sagte zu ihm: Siehe doch,ein Mann Gottes istin dieser Stadt.Der
Mann ist sehr angesehen. Alles, waser sagt, trifftsicher ein. Lass uns dahin
gehen, vielleicht gibter uns Auskunftüber unsern Weg, den wirgehen
sollten!
6.1 Er wirdvonMenschen angesehen, weil eintrifftwaser voraussagt.
7 David2. Samuel 23,1 – Der Hochgestelle DavidwirdvonGotthochgestellt.
8 Schemaja – Der Korrigierende / Der Versöhner
1. Könige 12,22 Da geschah das Wort Gottes zu Schemaja,dem Mann
Gottes:
9 Mann vonJuda – Der Ungehorsame / Der Geschützte
1. Könige 13
Weissagung gegen Jerobeam durch den Mann Gottes aus Juda -Ungehorsam und Tod des Propheten
1 Und siehe, ein Mann Gottes kam aus Juda aufdas Wort des HERRN hin
nach Bethel, als Jerobeam auf dem Altar stand,um Rauchopfer
darzubringen. 2 Und er rief gegen den Altar auf das Wort des HERRN hin
und sagte:Altar, Altar,so sprichtder HERR: Siehe,ein Sohn wirddem Haus
David geboren werden, sein Name istJosia. Der wirdaufdir die
Höhenpriester schlachten,die auf dir räuchern; und Menschengebeine wird
man auf dir verbrennen!3 Und er gab an jenem Tag ein Wunderzeichen1
und sagte:Dies istdas Wunderzeichen dafür,dass der HERR geredet hat:
Siehe,der Altar wirdzerbersten,und die Fettasche, die daraufist, wird
verschüttet werden.4 Und es geschah,als der König das Wortdes Mannes
Gotteshörte, das er gegen den Altar in Bethel ausgerufen hatte,da streckte
Jerobeam vomAltar herab seine Hand aus und sagte:Packt ihn!Da
verdorrteseine Hand, die er gegen ihn ausgestreckt hatte,und er konnte sie
nichtwiederan sich ziehen.5 Und der Altar zerbarst, und die Fettasche
wurde vom Altar verschüttetnach dem Wunderzeichen2, das der Mann
Gottesauf das Wort des HERRN hin gegeben hatte.6 Da hob der König an
und sagte zu dem Mann Gottes:Besänftige doch das Angesicht des HERRN,
deines Gottes,und bete für mich, dass ich meine Hand wieder an mich
ziehen kann3!Und der Mann Gottes besänftigte das Angesicht des HERRN,
und die Hand des Königs wurdeihm wiedergegeben und wurde wievorher.7
Und der König redete zu dem Mann Gottes:Komm mit mir ins Haus und
stärke dich, und ich will dir ein Geschenk geben!8 Der Mann Gottesaber
sagte zum König:Selbst wenndu mir die Hälftedeines Hauses gäbest,so
würde ich nichtmit dir hineingehen.Ich werde an diesem Ort kein Brot essen
und kein Wasser trinken. 9 Denn so istes mir durch das Wortdes HERRN
befohlen worden:Du sollstkein Brotessen und kein Wasser trinken, und du
sollstnichtaufdem Wegzurückkehren,den du hingegangen bist!10 So ging
er auf einem anderen Weg fort und kehrte nicht aufdem Wegzurück,auf
dem er nach Bethel gekommen war. 11 Ein alter Prophet wohntein Bethel;
und seine Söhne kamen und erzählten ihm alles4, wasder Mann Gottes an
dem Tag in Bethel getan hatte;die Worte, die er zum König geredet hatte,
die erzählten sie ihrem Vater. 12 Da sagte ihr Vater zu ihnen: Welchen Weg
ist er gegangen? Und seine Söhne zeigten ihm den Weg5, den der Mann
Gottesgegangen war, der aus Juda gekommen war.13 Da sagte er zu
seinen Söhnen: Satteltmir den Esel!Und sie sattelten ihm den Esel, und er
bestieg ihn. 14 Und er folgte dem Mann Gottesund fand ihn unter der
Terebinthe sitzen. Und er sagte zu ihm: Bist du der Mann Gottes,der aus
Juda gekommen ist? Und er sagte:Ich bin es. 15 Da sagte er zu ihm:Komm
mit mir in mein Haus und iss Brot! 16 Er aber sagte: Ich kann nicht6 mit dir
umkehren, um mitdir hineinzugehen, und an diesem Ortwerdeich kein Brot
essen und kein Wasser mit dir trinken.17 Denn durch das Wortdes HERRN
ist ein Befehl7 an mich ergangen:Du sollst dort kein Brot essen und kein
Wasser trinken!Du sollst nicht wieder auf dem Weg zurückgehen, auf dem
du hingegangen bist!18 Da sagte er zu ihm: Auch ich bin ein Prophetwiedu,
und ein Engel hat zu mir geredet durch das Wortdes HERRN und gesagt:
Bring ihn mit dir in dein Haus zurück,dass er Brot esse und Wasser trinke!Er
belog ihn aber. 19 Da kehrte er mit ihm zurück und aß in seinem Haus Brot
und trank Wasser. 20 Und es geschah, währendsie noch zu Tisch saßen, da
geschah das Wort des HERRN zu dem Propheten,der ihn zurückgebracht
hatte.21 Und er rief dem Mann Gottes,der aus Juda gekommen war,zu: So
sprichtder HERR: Dafür dass du gegen den Befehl des HERRN
widerspenstig gewesenbist und das Gebot,das der HERR, dein Gott,dir
geboten hat,nicht beachtet hast 22 und umgekehrt bist und Brot gegessen
und Wasser getrunken hast an dem Ort,vondem er zu dir geredet hat: Iss
kein Brot und trinke kein Wasser! – darum soll deine Leiche nicht in das Grab
deiner Väter kommen!23 Und es geschah, nachdem er Brot gegessen und
nachdem er getrunken hatte,da sattelte man für ihn den Esel des Propheten,
der ihn zurückgebracht hatte.24 Und er zog fort.Da fand ihn ein Löweauf
dem Wegund tötete ihn. Und seine Leiche blieb hingestreckt auf dem W eg
liegen, und der Esel stand daneben, und der Löwestand neben der Leiche.
25 Und siehe, da kamen Männer vorbei und sahen die Leiche auf dem Weg
hingestreckt liegen und den Löwen neben der Leiche stehen. Und sie kamen
und sagten es in der Stadt,in der der alte Prophetwohnte. 26 Als nun der
Prophet,der ihn von dem Wegzurückgeführthatte,das hörte, sagte er:Das
ist der Mann Gottes,der gegen den Befehl des HERRN widerspenstig
gewesenist; darum hat der HERR ihn dem Löwenpreisgegeben:Der hatihn
zerrissen und getötet nach dem Wort des HERRN, das er zu ihm geredet
hat. 27 Und er redetezu seinen Söhnen und sagte:Sattelt mir den Esel!Und
sie sattelten ihn.28 Und er ging hin und fand seine Leiche aufdem Weg
hingestreckt liegen und den Esel und den Löwenneben der Leiche stehen;
der Löwehatte die Leiche nichtgefressen und den Esel nichtzerrissen. 29
Da hob der Prophetdie Leiche des Mannes Gottes auf und legte ihn auf den
Esel und brachte ihn zurück.Und er kam in die Stadt des alten Propheten,
um ihm die Totenklage zu halten und ihn zu begraben. 30 Und er legte seine
Leiche in sein eigenes Grab; und man hielt die Totenklage über ihn: Ach,
mein Bruder! 31 Und es geschah, nachdem er ihn begraben hatte,sagte er
zu seinen Söhnen: Wenn ich gestorben bin, dann begrabtmich in dem Grab,
in dem der Mann Gottesbegraben ist!Neben seine Gebeine legt meine
Gebeine! 32 Denn das Wortwird ganz gewissgeschehen, das er auf das
Wort des HERRN hin ausgerufen hat gegen den Altar, der in Bethel ist,und
gegen alle Höhenheiligtümer8, die in den Städten Samarias sind. 33 Nach
dieser Begebenheitkehrte Jerobeam von seinem bösen Wegnicht um,
sondern machte weiter Leute aus dem gesamten Volk zu Höhenpriestern;
werLust hatte, den weihte er9, dass er ein Priester der Höhen wurde.34
Und diese Sache wurdezur Sünde des Hauses Jerobeam und zum Anlass,
es auszutilgen und zu vernichten von der Oberfläche der Erde hinweg.
10 Elia 1. Könige 17 – Der Fürbitter
10.1 Elia machtdie Probleme der anderen zu seinen eigenen.
10.2 Gotterhört Gebet um Elias W illen.
10.3 Man muss umsichtig sein mit der Autorität in Jesus. Jacobus und
Johannes missverstanden Elias Zeichen mit dem Feuer vomHimmel aus
2. Könige 1
11 Elisa: 2. Könige 4
Elisa und der Ölkrug der Witwe
1 Und eine Frau vonden Frauen der Prophetensöhne1 schrie zu Elisa: Dein
Knecht, mein Mann,ist gestorben, und du hast doch selbst erkannt, dass
dein Knecht den HERRN fürchtete. Nun aber istder Gläubiger gekommen,
um meine beiden Söhne2 fürsich als Sklaven zu nehmen.2 Da sagteElisa
zu ihr: Was soll ich für dich tun? Sag mir,was du im Haus hast! Sie sagte:
Deine Magd hatgar nichts im Haus als nur einen Krug Öl3.3 Da sagte er:
Geh hin, erbittedir Gefäße von draußen,vonall deinen Nachbarinnen,leere
Gefäße,aber nicht zu wenige! 4 Dann geh hinein und schließ die Tür hinter
dir und hinter deinen Söhnen zu und gieß in all diese Gefäße;und wasvoll
ist,stelle beiseite! 5 Und sie ging vonihm wegund schloss die Tür hinter sich
und hinter ihren Söhnen zu. Während sie ihr die Gefäße reichten, goss sie
ein.6 Und es geschah, als die Gefäßevoll waren,da sagte sie zu ihrem
Sohn: Reiche mir noch ein Gefäß!Er aber sagte zu ihr: Es istkein Gefäß
mehr da. Da kam das Öl zum Stillstand.7 Und sie kam und berichtete es
dem Mann Gottes,und der sagte: Geh hin, verkaufe das Öl und bezahle
deine Schulden!Du aber und deine Söhne,ihr könnt von dem restlichen Öl
leben.
Elisa und der Sohn_der Schunemiterin
8 Und es geschah eines Tages, da ging Elisa nach Schunem hinüber.Dort
wareine wohlhabende Frau, die nötigte ihn, bei ihr zu essen. Und es
geschah, so oft er durchzog,kehrte er dort ein,um zu essen.9 Und sie sagte
zu ihrem Mann: Sieh doch, ich habe erkannt,dass es ein heiliger Mann
Gottesist, der regelmäßig hier bei uns hindurchzieht. 10 Lass uns doch ein
kleines gemauertes Obergemach machen!Dort wollenwir ihm dann Bettund
Tisch und Stuhl und Leuchter hinstellen. Und es soll geschehen, wenn er zu
uns kommt,kann er dort einkehren. 11 Und es geschah eines Tages, als er
wiederdahin kam, kehrte er in das Obergemach ein und schliefdort.12 Und
er sagte zu seinem Diener Gehasi: Ruf diese Schunemiterin! Und er rief sie,
und sie trat vorihn hin. 13 Und er sagte zu ihm: Sage doch zu ihr: Siehe, du
hast dir unsertwegen alle diese Mühe gemacht. Waskann man für dich tun?
Istfür dich mit dem König zu reden oder mitdem Heerobersten? Sie aber
sagte: Ich wohnemitten in meinem Volk. 14 Und er sagte:Waskann man
denn dann für sie tun? Da sagte Gehasi: Ach,sie hatkeinen Sohn,und ihr
Mann ist alt. 15 Und er sagte: Ruf sie!Und er riefsie, und sie trat in die Tür.
16 Und er sprach: Um diese Zeit übers Jahr wirst du einen Sohn umarmen.
Da sagte sie:Nicht doch, mein Herr, du Mann Gottes,belüge deine Magd
nicht!17 Aber die Frau wurdeschwanger und gebar einen Sohn zu eben
dieser Zeitübers Jahr, wieElisa zu ihr geredet hatte.18 Und das Kind wuchs
heran.Und es geschah eines Tages,da ging es zu seinem Vater hinaus,zu
den Schnittern.19 Und es sagte zu seinem Vater:Mein Kopf,mein Kopf!Er
sagte zu dem Knecht:Trag ihn zu seiner Mutter!20 Der hob ihn aufund
brachte ihn zu seiner Mutter. Und er saß auf ihren Knien bis zum Mittag,
dann starb er. 21 Da ging sie hinaufund legte ihn aufdas Bett des Mannes
Gottes,schloss hinter ihm zu und ging hinaus. 22 Und sie rief ihren Mann
und sagte:Schicke mir doch einen vonden Knechten und eine von den
Eselinnen!Und ich willzu dem Mann Gottes eilen und bald zurückkommen.
23 Er sagte: Warum willstdu gerade heute zu ihm gehen? Es istweder
Neumond noch Sabbat. Sie sagte: Friede mit dir! 24 Und sie satteltedie
Eselin und sagte zu ihrem Diener: Treib nur immerfort an! Halte mich nicht
beim Reiten auf, es sei denn,dass ich es dir sage!25 So zog sie hin und
kam zu dem Mann Gottes aufden Berg Karmel.Und es geschah,als der
Mann Gottes sie vonferne sah, sagte er zu seinem Diener Gehasi: Siehe da,
die Schunemiterin4!26 Nun lauf ihr doch entgegen und sage zu ihr:Geht es
dir gut? Geht es deinem Mann gut? Geht es dem Kind gut?Sie sagte:Gut!5
27 Und sie kam zu dem Mann Gottes aufden Berg und umfasste seine
Füße.Da trat Gehasi herzu,um sie wegzustoßen.Aber der Mann Gottes
sagte: Lass sie!Denn ihre Seele ist betrübt;und der HERR hates mir
verborgen und es mir nicht kundgetan.28 Und sie sagte:Habe ich einen
Sohn von meinem Herrn erbeten? Habe ich nicht gesagt:Täusche mich
nicht?29 Da sagte er zu Gehasi: Gürtedeine Hüftenund nimm meinen Stab
in deine Hand und geh hin!Wenndu jemandem begegnest,grüße6 ihn nicht,
und wennjemand dich grüßt7,antworteihm nicht! Und lege meinen Stab auf
das Gesicht des Jungen! 30 Die Mutter des Jungen aber sagte:So wahr der
HERR lebt und deine Seele lebt,wenn ich vondir lasse8! Da machte er sich
auf und ging ihr nach.31 Gehasi aber war ihnen vorausgegangen und hatte
den Stab auf das Gesicht des Jungen gelegt; aber da warkein Laut und kein
Aufhorchen. Und er kehrte um, ihm entgegen, und berichtete ihm und sagte:
Der Junge ist nicht aufgewacht.32 Und als Elisa in das Haus kam,siehe, da
warder Junge tot,auf sein Bett hingelegt. 33 Und er ging hinein und schloss
die Tür hinter ihnen beiden zu und betete zu dem HERRN. 34 Und er stieg
auf das Bettund legte sich aufdas Kind und legte seinen Mund auf dessen
Mund und seine Augen auf dessen Augen und seine Hände aufdessen
Hände und beugte sich so über ihn. Da wurde der Leib9 des Kindes warm.
35 Dann ging er wieder im Haus einmal hierhin,einmal dorthin und stieg
wiederhinauf und beugte sich über ihn. Da nieste der Junge siebenmal,und
der Junge schlug seine Augen auf. 36 Und er rief Gehasi und sagte: Ruf
diese Schunemiterin!Er rief sie,und sie kam zu ihm herein. Und er sagte:
Nimm deinen Sohn! 37 Da kam sie und fiel ihm zu Füßen und warfsich zur
Erde nieder. Und sie nahm ihren Sohn und ging hinaus.
Elisa und die vergiftete Speise – Elisa und die Hungernden
38 Elisa aber kehrte nach Gilgal zurück.Es waraber Hungersnot im Land.
Als nun die Söhne der Propheten10 vorihm saßen, sagte er zu seinem
Diener: Setze den großen Topf auf und koche ein Gericht fürdie Söhne der
Propheten! 39 Da ging einer aufdas Feld hinaus,um Kräuter zu sammeln;
und er fand ein wildesRankengewächsund las davon wilde Koloquinten11,
sein Gewandvoll.Und er kam und zerschnittsie in den Kochtopf.Sie
kannten sie nämlich nicht. 40 Und sie schütteten es aus zum Essen für die
Männer.Aber es geschah, als sie von dem Gericht aßen,da schrien sie auf
und sagten:Der Tod istim Topf,Mann Gottes! Und sie konnten nichts essen.
41 Da sagte er: HoltMehl! Das warf er in den Topf und sagte: Schütte es aus
für die Leute,dass sie essen! Und es warnichtsSchädliches mehr im Topf.
42 Und ein Mann kam von Baal-Schalischa und brachte dem Mann Gottes
Erstlingsbrot12, zwanzig Gerstenbrote, und Jungkorn in seinem Beutel.Und
er sagte: Gib es den Leuten,dass sie essen! 43 Sein Diener aber sagte: Wie
soll ich das hundert Mann vorsetzen? Er sagte: Gib es den Leuten, dass sie
essen!Denn so spricht der HERR:Man wirdessen und übrig lassen.44 Und
er setztees ihnen vor;und sie aßen und ließen übrig nach dem Wort des
HERRN.
11.1 Das Besondere, Elisa sollte warten dass Elia hinweg gerückt wirdund
der Mantel auf ihn fälltund er die doppelte Salbung erhält. Elisa hatte
seine eigene Salbung und die Salbung Elias.
11.2 Elia und Elisa hatten die gleiche Berufung, warenaber charakterlich
sehr unterschiedlich.
11.3 Es gab im ATkeinen der solche oder in dem Umfang Wunder getan
hat.
11.4 Elisa warein Schüler eines Entrückten und machte sich Eins mit dem
Tod und weckteden Sohn der Schumeniterin auf.Dadurch hatten seine
Gebeine immer noch Vollmacht Toteaufzuwecken.Wirhaben Macht
Tote zu erwecken, da wirKinder dessen sind, der den Tod besiegt hat:
Jesus.
11.5 Die Werke Gottes erschöpfen sich in der Anzahl gottesgeweihter
Menschen
12 der Mann Gottes- Der Ungeteilte2. Chronik 25,1-13
1 Amazja war 25 Jahre alt, als er König wurde,und er regierte 29 Jahre in
Jerusalem; und der Name seiner Mutter warJoaddan, vonJerusalem.2 Und
er tat,wasrecht warin den Augen des HERRN,jedoch nicht mitungeteiltem
Herzen.3 Und es geschah,als das Königtumbei ihm gefestigtwar,brachte
er seine Knechte um, die den König, seinen Vater,erschlagen hatten. 4 Aber
ihre Söhne tötete er nicht,sondern handelte,wie es im Gesetz, im Buch des
Mose, geschrieben steht, woder HERR geboten hat:Nichtsollen Väter um
der Söhne willensterben,und Söhne sollen nicht um der Väter willen
sterben, sondern jeder soll für seine eigene Sünde sterben. 5 Und Amazja
versammelte Juda, und er stellte sie aufnach Vaterhäusern, nach Obersten
über Tausend und nach Obersten über Hundert, von ganz Juda und
Benjamin. Und er musterte sie von zwanzig Jahren an und darüber und fand,
dass 300 000 Auserlesene da waren,die mitdem Heer auszogen, die Spieß
und Langschild trugen.6 Und er warbaus Israel 100 000 wehrfähige1
Männer für hundert Talente Silber an. – 7 Da kam ein Mann Gottes zu ihm
und sagte:König, lass das Heer von Israel nicht mit dir ziehen! Denn der
HERR istnicht mitIsrael und mitallen Söhnen Ephraim. 8 Wenndu denkst,
dadurch stark zu sein zum Kampf,dann wird Gott2 dich zum Stürzen bringen
vordem Feind.Denn bei Gottist Macht, zu helfen und zum Stürzen zu
bringen. 9 Und Amazja sagte zu dem Mann Gottes:Und wassoll mitden
hundert Talenten geschehen,die ich der Kriegsschar vonIsrael gegeben
habe? Der Mann Gottes sagte: Der HERR hatgenug, um dir mehr als das zu
geben. 10 Da sonderte Amazja sie ab,die Kriegsschar nämlich,die aus
Ephraim zu ihm gekommen war, damit sie an ihren Ortzurückkehrten. Und
ihr Zorn entbrannte sehr gegen Juda, und sie kehrten in glühendem Zorn an
ihren Ort zurück. 11 Amazja aber fasste Mut und führte sein Volk in den
Kampf. Und er zog ins Salztal und schlug die Söhne Seïr,10 000 Mann. 12
Und die Söhne Juda führten 10 000 lebend gefangen fortund brachten sie
auf den Gipfel eines Felsens3, und sie stürzten sie hinab vondem Gipfel des
Felsens4,dass sie allesamt zerschmettertwurden.13 Aber die Männer der
Schar, die Amazja hatte zurückkehren lassen,dass sie nicht mitihm in den
Kampf zögen,fielen in die StädteJudas ein, vonSamaria bis Bet-Horon, und
erschlugen dreitausend Mann von ihnen und erbeuteten eine große Beute.
13 Hananja – Der Gereifte Mann
14 Hiob Hiob 1,1-2 – Der Rechtschaffende
1 Es warein Mann im Lande Uz,sein Name war Hiob. Und dieser Mann war
rechtschaffen und redlich1 und gottesfürchtig und mied das Böse.2 Ihm
wurdensieben Söhne und drei Töchter geboren.
14.1 Das Schweigen des Mannes,ist die Bestätigung der Frau.
14.2 Hiob betet für seine Freunde die ihn verspotten.Danach wendetsich
sein Schicksal.
15 Jeremia – Der Todgeweihte
Jeremia 26
Die Tempelrede und ihre Folgen für Jeremia – Justizmord am Propheten Uria
1 ImAnfang der Regierung Jojakims, des Sohnes Josias, des Königs von
Juda, geschah vondem HERRN dieses Wort: 2 So spricht der HERR: Tritt in
den Vorhof des Hauses des HERRN und zu allen Städten Judas, die
kommen, um im Haus des HERRN anzubeten,rede all die Worte, die ich dir
geboten habe,zu ihnen zu reden;lass kein Wort weg1!3 Vielleichtwerden
sie hören und jeder vonseinem bösen Weg umkehren;dann werde ich mich
des Unheils gereuen lassen,das ich ihnen zu tun gedenke wegen der
Bosheitihrer Taten.4 Und sage zu ihnen: So spricht der HERR:Wenn ihr
nichtauf mich hört, dass ihr in meinem Gesetz lebt2, das ich euch vorgelegt
habe,5 und dass ihr auf die Worte meiner Knechte, der Propheten,hört,die
ich zu euch sende, früh mich aufmachend und sendend,aber ihr habt nicht
gehört;6 dann will ich mit diesem Haus wiemit Silo verfahren, und diese
Stadt will ich zum Fluch machen für alle Nationen der Erde.7 Und die
Priester und die Propheten und das ganze Volk hörten Jeremia diese Worte
im Haus des HERRN reden. 8 Und es geschah, als Jeremia alles zu Ende
geredet,was der HERR geboten hatte, zum ganzen Volk zu reden, da
ergriffenihn die Priester und die Propheten und das ganze Volk und sagten:
Du musst sterben!9 Warum hast du im Namen des HERRN geweissagt:
Dieses Haus wirdwie Silo werden, und diese Stadtwirdin Trümmern liegen,
ohne Bewohner? Und das ganze Volk versammeltesich gegen Jeremia im
Haus des HERRN.10 Und als die Obersten von Juda diese Worte hörten,
gingen sie aus dem Haus des Königs hinauf zum Haus des HERRN und
setzten sich in den Eingang des neuen Tores im Haus des HERRN.11 Da
sagten die Priester und die Propheten zu den Obersten und zum ganzen
Volk: Dieser Mann verdient das Todesurteil, denn er hat gegen diese Stadt
geweissagt,wie ihr miteuren eigenen Ohren gehört habt. 12 Jeremia aber
sagte zu den Obersten und zum ganzen Volk: Der HERR hatmich gesandt,
gegen dieses Haus und gegen diese Stadt all die Worte zu weissagen, die
ihr gehört habt.13 Und nun bessert3 eure Wegeund Taten und hört auf die
Stimme des HERRN, eures Gottes:dann wirdder HERR sich des Unheils
gereuen lassen, das er über euch geredet hat! 14 Ich aber,siehe, ich bin in
eurer Hand. Tutmit mir,wiees gut und recht ist in euren Augen. 15 Doch
solltihr eindeutig wissen, dass ihr, wennihr mich tötet, unschuldiges Blut auf
euch bringt und auf diese Stadtund auf ihre Bewohner.Denn in Wahrheit,
der HERR hat mich zu euch gesandt, all diese Worte voreuren Ohren zu
reden.16 Da sagten die Obersten und das ganze Volk zu den Priestern und
zu den Propheten: Dieser Mann hat das Todesurteil nichtverdient; denn er
hat im Namen des HERRN,unseres Gottes,zu uns geredet.17 Und es
erhoben sich Männer vonden Ältesten des Landes, und sie sagten4 zu der
ganzen Versammlung des Volkes: 18 Micha, der Moreschtiter5,hat in den
Tagen Hiskias, des Königs vonJuda, geweissagtund zum ganzen Volk Juda
gesprochen: So sprichtder HERR der Heerscharen:”Zion wird zum Acker
gepflügt,und Jerusalem wirdzu Trümmerhaufen und der Berg des Hauses6
zu Waldeshöhen.” 19 Haben ihn etwa Hiskia,der König vonJuda,und ganz
Juda getötet?Hater7 nicht den HERRN gefürchtet und den HERRN
angefleht8, so dass der HERR sich des Unheils gereuen ließ, das er über sie
geredet hatte? Und wirwollen ein so großes Unrecht9 gegen unser Leben
tun? 20 Damals gab es noch einen Mann, der im Namen des HERRN
weissagte, Uria, der Sohn des Schemaja,aus Kirjat-Jearim;und er weissagte
gegen diese Stadtund gegen dieses Land, ganz wie es die Worte Jeremias
taten.21 Als aber der König Jojakim und all seine Heerführer und alle
Obersten seine Worte hörten,suchteder König ihn zu töten.Und als Uria es
hörte, fürchteteer sich und floh, und er kam nach Ägypten. 22 Da sandte der
König Jojakim Männer nach Ägypten, Elnatan, den Sohn des Achbor, und
einige Männer mit ihm nach Ägypten.23 Und sie holten Uria aus Ägypten
und führten ihn zum König Jojakim. Und er erschlug ihn mit dem Schwertund
warfseine Leiche auf die Gräber der Kinder des Volkes10. 24 Doch die Hand
Ahikams,des Sohnes des Schafan,warmit Jeremia, so dass man ihn nicht
in die Hand des Volkes gab,ihn zu töten.
15.1 Jeremia soll sterben.Gleiche Anschuldigungen wie bei Jesus. Jeremia
26,14 Ichaber, siehe, ich bin in eurer Hand. Tut mit mir,wiees gut und
rechtist in euren Augen.
15.2 Jeremia istbereit fürseine Botschaft sein Leben zu lassen.
16 Igdala – Der Abgesonderte
Jeremia 35,4 und brachte sie in das Haus des HERRN, in die Zelle der
Söhne Hanans,des Sohnes Jigdaljas, des Mannes Gottes,neben der Zelle
der Obersten, die oberhalb der Zelle Maasejas war,des Sohnes Schallums,
des Hüters der Schwelle.
17 Jesus – Der Gesalbte /Der Messias
18 Kornelius
18.1 Durch seine Stellung offenbartsich Gott
18.2 Kornelius war Prophet ohne dass er es wusste.
18.3 Kornelius steht stellvertretend für die Männer Gottes im NT durch den
andere Erkenntnis erfahren.
B Art und Weise prophetischer Wahrnehmung
prophetisch heißt von Gott her wahrnehmen
Ein Prophet ist vertraut mitDingen,die er nie gelernt hat.Der Geist Gottesteiltihm
das mit.
2. Könige 6,24-33
24 Und es geschah danach, da versammelteBen-Hadad, der König von Aram,sein
ganzes Heer und zog herauf und belagerte Samaria.25 Und es entstand eine große
Hungersnot in Samaria;und siehe,sie belagerten es,bis ein Eselskopf für achtzig
Schekel Silber und ein viertel Kab6 Taubenmist für fünf Schekel Silber gehandelt
wurden.26 Und es geschah,als der König von Israel auf der Mauer einherging, da
schrie eine Frau ihm zu:Hilf,mein Herr und König!27 Er aber sagte: Hilftdir der
HERR nicht,woher sollte ich dir helfen? Etwa von der Tenne oder von der
Kelterkufe? 28 Und der König sagte zu ihr: Washast du? Sie sagte: Diese Frau da
hatzu mir gesagt:Gib deinen Sohn her, dass wirihn heute essen!Meinen Sohn
wollen wirdann morgen essen. 29 So kochten wirmeinen Sohn und aßen ihn. Als
ich aber am anderen Tag zu ihr sagte: Gib deinen Sohn her,dass wirihn essen! -da hattesie ihren Sohn versteckt.30 Und es geschah,als der König die Worte der
Frau hörte,da zerriss er seine Kleider, und zwar als er noch auf der Mauer
einherging;und das Volk sah, und siehe, er trug Sacktuch darunter auf seinem
Leib7.31 Und er sagte: So soll mir Gotttun und so hinzufügen,wenn8der Kopf
Elisas, des Sohnes Schafats,heute aufihm bleibt!32 Elisa aber saß in seinem
Haus, und die Ältesten saßen bei ihm.Und der König9 sandte einen Mann vor sich
her.Bevor nun der Bote zu ihm kam, sagte er zu den Ältesten: Habt ihr gesehen,
dass dieser Mördersohn hergesandt hat,um mir den Kopfabzuschlagen10? Seht
zu, sobald der Bote kommt,verschließt die Tür und drängt ihn mit der Tür zurück!
Ist nicht der Schall der Tritteseines Herrn hinter ihm zu hören? 33 Noch redete er
mitihnen, siehe,da kam der Bote11 zu ihm herab;und er12 sagte: Siehe,dieses
Unglück kommtvondem HERRN.Wassoll ich noch länger auf den HERRN
warten?
➔ Elisa siehtund hört im Geist aber die Mitarbeiter des Reiches Gottes
vernehmen es nicht.
➔ Propheten sind zur richtigen Zeitam richtigen Ort.
➔ Prophetische Wahrnehmung und Empfindung kann bis zum Tode führen (2.
Könige 13,20)
1 GENAUE Kenntnis des Wortes Gottes = Offenbarung
1.1 Es gibtkeine göttliche Offenbarung, die über das Wort Gotteshinausgeht.
2 Getrieben vom Heiligen Geist
2.1 Getrieben vomHeiligen Geist istgekennzeichnetdavon, dass die Furcht
genommen wird – … denn wir haben keinen Geistder Furcht.
2.2 Vollmachtüber böse Geister /Dämonenaustreibung
2.3 Kranke zu heilen
2.4 Tote auferwecken
2.5 Wunder-Werketun
2.6 Seher – Menschen mitEinsicht („Eindrücken“)
2.6.1 Der Seher schautim Geist.
2.6.2 Es ist möglich mit den Ohren zu „sehen“.
2.6.3 Zeichen voraussagen / Zeichen „geben“
2.6.4 Der Seher warntvorEreignissen.
2.6.5 Der Seher hat das Ziel zu Gotthin zu führen, niemals von IHM weg.
2.6.6 Die Weissagung hält zur aktiven Veränderung des Lebensstiels an.
2.6.7 Wahrsagung dagegen führt zur Passivität,da alles feststehtund der
Lebenswandel keinen Einfluss auf das Zukünftige hat.
2.6.8 Seher sind oft in der Lage geistliche Lieder zu schaffen oder sind Sänger.
David war„Liedermacher“.
2.6.9 Die Gabe kann familiär gehäuft auftreten.
2.7 Propheten – Menschen mit Botschaft(Eingebungen)
2.7.1 Weissagung istIn-Existenz-Sprechung
2.7.1.1 erste Weissagung …und es werdeLicht
2.7.1.2 Hesekiel Weissagte über die Toten Gebeine Hes. 37,12
2.7.2 Lobpreis unterstütztden Propheten 1.Sam 10,5
2.7.3 Lobpreisleiter,die durch die Führung des Heiligen Geistes die Gemeine in
die GegenwartGottesleiten.
✔ Zeichen Geben
✔ Geistliche Liedermacher
✔ Lobpreisleitung
✗ Alkohol, Trunken
✗ Falsche Götter
2.7.4 FALSCHES PROPHETENTUM !!!
2.7.4.1 Jeremia 20
2.7.4.2 Jeremia 28
2.7.4.3 Jeremia 29
2.7.4.4 Hesekiel 11
2.7.5 Das erste mal wirddavon geredet,dass der Geist des Herrn zu Hesekiel
spricht. Froi :o) Hesekiel wird wiePhilippus vom GeistGottesentrückt.
2.7.6 Amos 2,12
2.7.7 Amos 3,8 WennGottklar redet,weissagtman und behältes nichtfür sich.
2.7.8 Amos 7,14 Gottselbst hatAmos zum Propheten gemacht.
2.7.9 Micha 2,6 Inder Versammlung wirdhäufig vorgeschrieben, wie
Weissagung und Gott gewirkteDinge abzulaufen haben.
2.8 Visionäre – Menschen mitBildern (Träume,Tag- und Nachtvisionen, in der
Vision Gott hören).
2.8.1 Gottgibt dem Visionär Anteil an seiner eigenen Fähigkeitzum Schauen
2.8.2 Er selbstschaute auf das Heer der Ägypter.2.Mose 14,24
2.8.3 Es ist GottesWesenzu schauen
2.8.4 Voraussetzungen die Bedingung sind
✔ Gottselbst istder Seher (Schauende)
✔ Gottpersönlich als Herrn kennen
✔ Jesus als persönlichen Retter annehmen
2.8.5 Voraussetzungen die Verhindern
✗ Neugier
✗ Vorurteile / Verachtung (1.Sam 17,21;2. Sam 6,16 u. 1. Chr. 15,29)
✗ Lüge / Verführung (Klagelieder 2,14)
✗ Mitleid (Hesekiel 13)
2.8.6 Träume Gottes sind im Normalfall klar verständlich.
2.8.6.1 Der Betroffene kann den Traum fast immer selbst auslegen.
2.8.6.2 der Gottlose benötigt einen Ausleger (Nebukadnezar in Dan 2,2)
2.8.6.2.1 Die Deutung kommt nichtaus der eigenen Weisheit (Dan 2,30)
2.8.6.2.2 Der Gottim Himmel offenbart die Geheimnisse (Dan 2,28)
2.8.7 Es kann vorkommen, dass Menschen wechselseitig Visionen von
lebendigen Gottund der Gegenseite erhalten.Bestes Beispiel dafür ist
Nebukadnezar, der vontiefer Gotteserkenntnis bis zur Verfolgung der
Männer Gottes schwankt.
2.8.8 Wirsind berechtigtin der Vision Gott zu fragen,während wirhören oder
sehen.
3 Heiligung
4 Es gibt NUR 5 Dinge,wie man Stress abbaut:
4.1 Lachen
4.2 Weinen
4.3 Schreien
4.3.1 zu Gottschreien
4.4 Bewegen
4.5 Reden (Versachlichen)
C Inhalte prophetischen Redens
1 Gericht
1.1 Beim Wortdes Gerichts ist das Ziel die Umkehr.
2 Prophetisches Reden im Neuen Testament
2.1 Matthäus 11,2-15 Schlüsselversist 13 Denn alle Propheten und das Gesetz
haben geweissagtbis aufJohannes.
2.2 Matthäus 13,14 und es wird an ihnen die Weissagung Jesajas erfüllt,die lautet:
“Mit Gehör werdet ihr hören und doch nicht verstehen, und sehend werdet ihr
sehen und doch nicht wahrnehmen
3 Das Wort Gottes wirdals „Logos“ beim Lesen aufgenommen.Das „Rehma“ ist das
gesprochene WortGottes,wenn Gott in unser Herz das Wortfallen lässt.
4 Apg. 21,1-17 Weissagungen über Paulus
1 Als wir aber abfuhren, nachdem wiruns vonihnen losgerissen hatten, kamen wir
geraden Laufs nach Kos, am folgenden Tag aber nach Rhodos und vonda nach
Patara.2 Und wirfanden ein Schiff, das nach Phönizien übersetzte, stiegen ein und
fuhren ab. 3 Als wiraber Zyperngesichtet und es links hatten liegen lassen,
segelten wir nach Syrien und legten zu Tyrusan, denn dort hattedas Schiffdie
Ladung abzuliefern. 4 Nachdem wirdie Jünger gefunden hatten,blieben wirsieben
Tage dort.Diese sagten dem Paulus durch den Geist,er möge nicht nach
Jerusalem hinaufgehen. 5 Als wiraber die Tage vollendet hatten,zogen wirfort und
reisten weiter;und sie alle geleiteten uns mit Frauen und Kindern bis außerhalb der
Stadt, und wirknieten am Ufer nieder und beteten.6 Und nachdem wirvoneinander
Abschied genommen hatten,stiegen wirin das Schiff,jene aber kehrten heim. 7 Als
wirnun die Fahrtbeendet hatten, gelangten wir von Tyrusnach Ptolemaïs;und wir
begrüßten die Brüder und blieben einen Tag bei ihnen. 8 Am folgenden Tag aber
zogen wir aus und kamen nach Cäsarea; und wirgingen in das Haus des Philippus,
des Evangelisten, der einer von den Sieben war,und blieben bei ihm. 9 Dieser aber
hattevier Töchter, Jungfrauen, die weissagten.10 Als wir nun mehrere Tage
blieben, kam ein Prophet mitNamen Agabus von Judäa herab. 11 Und er kam zu
uns und nahm den Gürtel des Paulus und band sich die Füße und die Hände und
sprach: Dies sagt der Heilige Geist:Den Mann, dem dieser Gürtel gehört, werden
die Juden in Jerusalem so binden und in die Hände der Nationen überliefern. 12 Als
wiraber dies hörten, baten sowohlwir als auch die Einheimischen, dass er nicht
nach Jerusalem hinaufgehen möchte. 13 Paulus aber antwortete:Was machtihr,
dass ihr weintund mir das Herz brecht? Denn ich bin bereit,nichtallein gebunden
zu werden,sondern auch in Jerusalem für den Namen des Herrn Jesus zu sterben.
14 Als er sich aber nichtüberreden ließ, schwiegenwir und sprachen: Der Wille des
Herrn geschehe!15 Nach diesen Tagen aber machten wiruns bereit und gingen
hinaufnach Jerusalem.16 Es gingen auch einige der Jünger aus Cäsarea mit uns
und brachten uns zu einem gewissen Mnason, einem Zyprer,einem alten Jünger,
bei dem wir herbergen sollten.17 Als wiraber in Jerusalem angekommen waren,
nahmen uns die Brüder freudig auf.
5 1. Korinther 12
1 Wasaber die geistlichen Gaben betrifft, Brüder, so will ich nicht,dass ihr ohne
Kenntnis seid.2 Ihr wisst, dass ihr, als ihr zu den Heiden1 gehörtet,zu den
stummen Götzenbildern hingezogen, ja, fortgerissen wurdet.3 Deshalb tue ich euch
kund, dass niemand, der im GeistGottes redet,sagt:Fluch2 über Jesus!,und
niemand sagen kann: Herr Jesus!3, außer im4 Heiligen Geist.4 Es gibt aber
Verschiedenheiten vonGnadengaben5, aber es ist derselbe Geist;5 und es gibt
Verschiedenheiten vonDiensten, und es ist derselbe Herr; 6 und es gibt
Verschiedenheiten vonWirkungen, aber es ist derselbe Gott, der alles in allen wirkt.
7 Jedem aber wirddie Offenbarung des Geistes zum Nutzen gegeben.8 Denn dem
einen wirddurch den Geist das Wortder Weisheit gegeben; einem anderen aber
das Wortder Erkenntnis nach demselben Geist;9 einem anderen aber Glauben in
demselben Geist;einem anderen aber Gnadengaben6 der Heilungen in dem einen
Geist; 10 einem anderen aber Wunderwirkungen7; einem anderen aber
Weissagung8, einem anderen aber Unterscheidungen der Geister;einem anderen
verschiedene Arten vonSprachen9; einem anderen aber Auslegung der Sprachen.
11 Dies alles aber wirkt ein und derselbe Geistund teilt jedem besonders aus,wie
er will.12 Denn wie der Leib einer ist und viele Glieder hat,alle Glieder des Leibes
aber, obwohlviele,ein Leib sind: so auch der Christus. 13 Denn in einem Geist sind
wiralle zu einem Leib getauft worden,es seien Juden oder Griechen10, es seien
Sklavenoder Freie, und sind alle mit einem Geistgetränktworden.14 Denn auch
der Leib ist nichtein Glied, sondern viele.15 Wenn der Fußspräche:Weil ich nicht
Hand bin,gehöre ich nicht zum Leib; gehörter deswegen nicht zum Leib? 16 Und
wenndas Ohr spräche:Weil ich nicht Auge bin, gehöre ich nicht zum Leib;gehört
es deswegen nicht zum Leib? 17 Wennder ganze Leib Auge wäre, wo wäredas
Gehör? Wennganz Gehör,woder Geruch? 18 Nun aber hat Gott die Glieder
bestimmt,jedes einzelne von ihnen am Leib, wieer wollte.19 Wennaber alles ein
Glied wäre,wowäreder Leib? 20 Nun aber sind zwarviele Glieder,aber ein Leib.
21 Das Auge kann nicht zur Hand sagen: Ich brauche dich nicht; oder wiederdas
Haupt zu den Füßen: Ich brauche euch nicht.22 Sondern gerade die Glieder des
Leibes,die schwächer zu sein scheinen, sind notwendig; 23 und die uns die
weniger ehrbaren am Leib zu sein scheinen, die umgeben wirmit größerer Ehre;
und unsere nichtanständigen haben größere Anständigkeit;24 unsere anständigen
aber brauchen es nicht.Aber Gotthat den Leib zusammengefügt und dabei dem
Mangelhafteren größere Ehre gegeben, 25 damit keine Spaltung im Leib sei,
sondern die Glieder dieselbe Sorge füreinander hätten. 26 Und wennein Glied
leidet,so leiden alle Glieder mit;oder wennein Glied verherrlichtwird, so freuen
sich alle Glieder mit. 27 Ihraber seid Christi Leib und, einzeln genommen, Glieder.
28 Und die einen hat Gottin der Gemeinde11 eingesetzterstens als Apostel12,
zweitensandere als Propheten, drittens als Lehrer, sodann Wunderkräfte,sodann
Gnadengaben13 der Heilungen, Hilfeleistungen, Leitungen, Arten vonSprachen14.
29 Sind etwaalle Apostel? Alle Propheten? Alle Lehrer? Haben alle Wunderkräfte?
30 Haben alle Gnadengaben15 der Heilungen? Reden alle in Sprachen? Legen alle
aus? 31 Eifert aber um die größeren Gnadengaben16!Und einen Weg noch weit
darüber hinaus zeige ich euch:
6 1. Korinther 13
1 Wenn ich in den Sprachen1 der Menschen und der Engel rede,aber keine Liebe
habe, so bin ich ein tönendes Erz gewordenoder eine schallende Zimbel.2 Und
wennich Weissagung2 habe und alle Geheimnisse und alle Erkenntnis weiß,und
wennich allen Glauben habe, so dass ich Berge versetze,aber keine Liebe habe,
so bin ich nichts.3 Und wennich alle meine Habe zur Speisung der Armen austeile
und wenn ich meinen Leib hingebe, damit ich Ruhm gewinne3,aber keine Liebe
habe, so nütztes mir nichts.4 Die Liebe istlangmütig, die Liebe istgütig,sie neidet
nicht4, die Liebe tutnicht groß,sie bläht sich nicht auf, 5 sie benimmtsich nicht
unanständig, sie sucht nicht das Ihre, sie lässt sich nichterbittern,sie rechnet
Böses nicht zu5, 6 sie freutsich nicht über die Ungerechtigkeit;sondern sie freut
sich mitder Wahrheit, 7 sie erträgt alles6,sie glaubtalles, sie hofftalles, sie
erduldetalles. 8 Die Liebe vergeht niemals; seien es aber Weissagungen7,sie
werden weggetan werden;seien es Sprachen8, sie werdenaufhören; sei es
Erkenntnis, sie wird weggetan werden. 9 Denn wir erkennen stückweise,und wir
weissagen9 stückweise; 10 wenn aber das Vollkommene kommt,wird das, was
stückweiseist, weggetan werden.11 Als ich ein Kind war, redete ich wieein Kind,
dachte wieein Kind, urteilte wieein Kind; als ich ein Mann wurde, tat ich weg,was
kindlich war.12 Denn wirsehen jetztmittels eines Spiegels10 undeutlich11, dann
aber vonAngesicht zu Angesicht.Jetzterkenne ich stückweise,dann aber werde
ich erkennen12, wie auch ich erkannt worden bin. 13 Nun aber bleibt Glaube,
Hoffnung, Liebe,diese drei;die Größte13 aber vondiesen ist die Liebe.
7 1. Korinther 14,3-4
3 Und wenn ich alle meine Habe zur Speisung der Armen austeile und wennich
meinen Leib hingebe,damit ich Ruhm gewinne3, aber keine Liebe habe,so nützt es
mir nichts.4 Die Liebe ist langmütig,die Liebe ist gütig, sie neidet nicht4, die Liebe
tut nicht groß,sie bläht sich nicht auf,
➔ Neutestamentliche Weissagung ist Öl und Wein
➔ Alttestamentliche Weissagung ist Feuer und Schwert.
8 1. Thessalonicher 5,20
Weissagungen verachtetnicht
9 Offenbarung 5,3
Und niemand in dem Himmel,auch nicht auf der Erde, auch nichtunter der Erde
konnte das Buch öffnen noch es anblicken
10 Offenbarung 19,10
Und ich fiel zu seinen Füßen nieder, ihn anzubeten. Und er spricht zu mir:Siehe zu,
tu es nicht!Ichbin dein Mitknecht10 und der deiner Brüder, die das Zeugnis Jesu
haben. Bete Gottan! Denn das Zeugnis Jesu ist der Geist der Weissagung.