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Missionsreise Moldawien - Dezember 2009


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Hallo, hallo!

Unser letzter moldawischer Tag ist mit viel Schneefall angebrochen und fast schon wieder vergangen. Die Nacht neigt sich herbei und wir rüsten für die Heimfahrt - und zwar OHNE das wir die endgültige Zulassung des Nissan-Jeep noch miterlebt hätten. Wieder ist ein stundenlanger Behördenmarathon absolviert und noch fehlt die eine (20.? oder schon 25.?) Unterschrift - egal, SOVIEL werden bis zur allerletzten auf jeden Fall zusammenkommen. Die ungefähr 50 Stempel noch nicht mitgerechnet - und WEHE, einer von denen ist nicht perfekt gelungen und vielleicht sind nur 95% zu lesen. Dann riskiert man einen neuen Langstreckenlauf von Einem zum Anderen mit ungewissem Ausgang (außer, dass man mit Sicherheit NOCH eine Menge mehr Lei zu zahlen haben wird)...

DAS sind die Dinge, um deretwillen man dann doch GERNE wieder nach Hause fährt.   :-)  Hier kommt noch mehr...

Was ist sonst noch geschehen? Gestern waren Carolin und Matthias zur Übergabe der medizinischen Hilfsmittel, die Reinhard von der Busreise nachgebracht hat - ein bewegender Moment, als der gelähmte Mann sich weinend bedankt und die beide segnet. Währenddessen waren Frank, Reinhard und Anna noch einmal am über 100 km entfernten Grenzübergang, um weitere Zollformalitäten zu erledigen. Auf der bergigen Strecke hingen schon viele Fahrzeuge fest oder waren verunglückt, zumal der Winterdienst abenteuerlich ist - einfach UNBESCHREIBLICH: man muss es GESEHEN haben, um zu entscheiden, ob man darüber lachen oder weinen soll! Dabei hat sich die absolute EIgnung des Nissan für die hiesigen Straßenverhältnisse eindrücklich bestätigt. Während (fast) alle anderen Fahrzeuge nur in Kriechgeschwindigkeit vorwärts kamen, konnten wir dank des Allradantriebs und der grobstolligen Reifen volle Geschwindigkeit fahren.

Heute ist die ganze Stadt ein einziger Stau. Die steileren Straßen sind gesperrt (geht einfach schneller, als sie zu räumen), auf den anderen kriecht, rutscht und schiebt es von Ampel zu Ampel. Der Vorteil: die sonst übliche Aggressivität sinkt auf mitteleuropäisches Niveau. Das ist auch nicht schlecht.

Wir haben unsere letzten Kontaktleute aufgesucht - den Leiter der jüdischen messianischen Gemeinde in Balti, der "eigentlich" Pfingstpastor ist. Von ihm haben wir erfahren, dass die hiesigen messianischen Gemeinden "Ableger" der Pfingstler sind; sich zwar am Schabbat und zu den jüdischen Festtagen versammeln, auch jüdisch-messianische Hilfe (aus Finnland) bekommen, aber liturgisch eben "pfingstlich-messianisch" ausgerichtet sind. Eine interessante Variante, die wir den Brüdern von Beit-Sar-Shalom berichten werden. Und: der leitende Bruder Igor Bodnari absolviert gerade heute seine Theologische Prüfung, zusammen mit Ionel Morar, von dem wir uns auf diese Weise noch ein weiteres Mal verabschieden konnten. Wir haben sie Alle der Kraft und Leitung des Heiligen Geistes anbefohlen und freuen uns mit ihnen über diese neue Stufe ihres Dienstes.

Und nun? Ein letztes Helfen: die Durchstrukturierung der Speisekammer nach "westlichem Standard" (mal sehen, was davon im Sommer noch erkennbar sein wird) - neue, verschließbare Behälter inclusive; die Schneeketten aufgezogen, (schon die zweite Garnitur hatte tatsächlich das RICHTIGE Format); letzte Wünsche für die nächste Reise notiert; ein bisschen Wehmut und viel Ermutigung ausgetauscht und dann: einander in Gottes mächtige und gnädige Hand befohlen - verbunden in EINEM Herrn, EINEM Glauben, EINEM Geist! 

Das wünschen wir auch allen Lesern und Freunden des Werkes, in das ER uns gestellt hat.

Herzlichst, Euer Missionsteam

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