Liebe Missionsfreunde,
hier kommt der erste Unterwegs-Bericht von der Missionsreise nach Osteuropa.
Bei der Abreise waren wir nunächst auf "getrennter
Tour". Während sich das erste Team am Dienstag Nachmittag nach Prag auf
den Weg machte, um dort bei einer Glaubensschwester noch ein paar
Stunden Schlaf zu tanken, kamen die anderen beiden wegen der vielen
Restarbeiten im Büro erst kurz nach Mitternacht zum Aufbruch und
erlebten noch auf deutschem Boden die erste große Bewahrung:
An der Mautstelle wurde das Auto für Moldawien von einem unaufmerksamen
Tschechen sehr heftig gerammt, worauf dieser sich sofort aus dem Staub
machte. Der Stoß traf das Auto dabei direkt an der breiten Plasteschutzkante
der Hintertür und richtete außer winzigen Abschürfungen am Plast
unglaublicher Weise KEINEN Schaden an! Wir sind SEHR dankbar!
Beim Frühstück kamen wir dann wieder zusammen. Nach einem kurzen
gegenseitigen Bericht über die jeweilige Entwicklung der Arbeit ging es
dann durch die Tschechei, Slowakei, Ungarn und schließlich Rumänien. Wir waehlten diesmal eine suedlichere, etwas laengere Route, die uns aber die steilsten Berge ersparte. Um
Mitternacht waren wir etwa in der Gegend von Brasow. Nach 2200 km sind
wir nun unmittelbar vor der moldawischen Grenze. Auf dem Bild unten
seht ihr die Straßenverhältnisse in Rumänien - da geht es ganz schön
eng zu...

Um das Auto und die humanitären Hilfsgüter einführen zu können,
benötigen wir die fachliche Unterstützung von unseren Kontaktleuten in
Chisinau. Diese sind im Moment noch bei der Armenspeisung im Dienst und so
nutzen wir die Zeit, um die beiden Autos und den Hänger waschen zu
lassen. Auf dem Bild ist der Bus ist schon wieder weiß und der Hänger vom Reisewetter noch gezeichnet.

Wir danken Gott für die Bewahrung auf den Straßen und die offenen
Grenzen innerhalb der EU. Nun sind wir auf Gunst bei den Zollbeamten
angewiesen und bitten Euch, dieses mit im Gebet zu tragen.
In Freude auf die Begegnung mit den moldawischen Geschwistern grüßt
Das Missionsteam