Die eineinhalb Wochen Wochen, die ich bei der EMG verbringen konnte waren erfüllend und bereichernd.

Was mich besonders freute, war die gelungene Integration, der geflüchteten Menschen.

Da ich schon anderorts in der Flüchtlingshilfe aktiv war, interessierte mich natrülich sehr, warum hier so viele strahlende Gesichter waren.

Nach anderthalbwöchiger Beobachtung durfte ich folgendes feststellen:

Zum einen geht man hier vernünftig mit diesen Menschen um.

Freundlichkeit und Liebe ist einer der Schlüssel. Man nimmt sich die Zeit, um mit den Geflüchteten die Dinge die wir so als „deutsche Ordnung“ bezeichnen würden, zusammen zu tun. Man zeigt ihnen die wirklich wichtigen Dinge.

Zusätzlich gibt man ihnen Aufgaben z. B. die Reinigung von Küche, Bad, Treppenhaus.
Dies funktioniert wunderbar und es kommt vor, dass die Menschen einen kleinen Wettstreit untereinander führen, wer denn am saubersten putzt.

Was ich aber noch wunderbarer fand, ist die Offenheit für Jesus Christus.

Im vorrigen Jahr ließen sich 38 Menschen taufen und wieder gab es 30 Bekehrungen.

Schwierige Fälle, Menschen die gerade erst angekommen sind und so traumatisiert, dass sie nicht zur Ruhe kommen, nimmt Frank Seidler sogar mit zu sich nach Hause.

Auch in so einem Fall wurde ich Zeuge, wie der Betroffene ruhiger wurde und begann Vertrauen zu entwickeln.

Was mich sehr bewegt hat war der Gottesdienst.

Lieder, die ich nur auf Deutsch kannte, waren auch ins Persische übersetzt und wurden im Wechsel gesungen.

Vor der Predigt, wurde nochmal in Arabisch und persisch die entsprechende Bibelstelle angezeigt.

Sowohl persische wie auch arabische Bibeln lagen bereit.

Und diese Dinge sind es, die Integration funktionieren lassen.

Der Satz eines Missionars, der nach Argentinien ging, fällt mir in diesem Zusammenhang ein.

„Es reicht nicht, das Evangelium zu verkündigen, du musst einer von ihnen werden.“


Gott ist so gut / Khoda Khyly Khub


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